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vfa-Herbstsymposium

Altmaier will Forschung in Pharmaunternehmen fördern

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BERLIN. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat Pläne der Koalition bekräftigt, die steuerliche Forschungsförderung einzuführen.

„Ich bin mir sehr, sehr sicher, dass wir noch vor Ende dieser Wahlperiode 2021 ein dementsprechendes Gesetz verabschieden werden“, sagte Altmaier beim Herbstsymposium des Verbands der forschenden Pharmaunternehmen (vfa) am Donnerstagabend in Berlin.

Wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, soll die Absetzbarkeit von Forschungsausgaben zunächst nur für kleinere Unternehmen gelten. Die Details seien mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD) noch nicht abgestimmt. Wenn er von kleineren Unternehmen rede, spreche er von Unternehmen mit einigen tausend Mitarbeitern, sagte Altmaier.

Die wirklich großen Unternehmen der forschenden Pharmabranche mit ihren deutlich höheren Beschäftigtenzahlen seien damit zunächst noch außen vor. Er könne sich aber vorstellen, eine solche Förderung Schritt für Schritt für alle einzuführen.

Auf die Frage des vfa-Vorsitzenden Han Steutel nach Risiken für die Pharmabranche aufgrund der Handelspolitik der Administration von US-Präsident Donald Trump, gab Altmaier keine Entwarnung. Die Verhandlungen seien in einer kritischen Phase.

Es sei aber jede Mühe wert, einen Handelskrieg zwischen den USA und Europa zu vermeiden. Er hoffe, dass sich beide Seiten beim G 20-Gipfel der führenden Industriestaaten am 30. November und 1. Dezember auf unschädliche Lösungen verständigen könnten. (af)

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