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Biotechnologie

Amgen enttäuscht im ersten Quartal

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THOUSAND OAKS. Schleppende Medikamentenverkäufe haben den weltweit größten Biotechnologie-Konzern Amgen schwerer getroffen als von Experten vermutet.

Der Umsatz mit dem Arthritis-Medikament Enbrel® (Etanercept) sackte im ersten Quartal um fünf Prozent auf 988 Millionen US-Dollar (gut 715 Millionen Euro) ab, wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten hingegen mit 1,11 Milliarden Dollar gerechnet.

Auch die Erlöse des Blutkrebsmittels Kyprolis® (Carfilzomib) fielen mit 68 Millionen Dollar deutlich niedriger aus als die von Experten geschätzten 82,2 Millionen.

Folgerichtig lag auch die gesamte Umsatz- und Gewinnentwicklung unter den Markterwartungen, die Aktie verlor nachbörslich fast drei Prozent.

Die Erlöse waren im ersten Quartal zwar um 6,6 Prozent auf 4,52 Milliarden Dollar gestiegen, Analysten hatten aber 4,75 Milliarden Dollar vorhergesagt. Der Gewinn fiel unter dem Strich von 1,43 Milliarden Dollar im ersten Quartal 2013 auf 1,07 Milliarden Dollar. (dpa)

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