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Inflation

Hohe Energiepreise: Apotheken fordern ebenfalls Entlastung

Der Krieg in der Ukraine geht an niemandem spurlos vorbei - auch an den öffentlichen Apotheken nicht.

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Berlin. Die Apotheker wollen, wenn Berlin Hilfsgelder gegen massiv steigende Energiekosten verteilt, nicht leer ausgehen. In einer Mitteilung am Donnerstag fordert die Präsidentin der Dachorganisation ABDA, Gabriele Regina Overwiening: „Die Apotheken müssen dringend in die aktuellen Entlastungsmaßnahmen und Härtefallregelungen des Bundes aufgenommen werden.“

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Aus Gründen der Versorgungsqualität könnten Apotheken „kaum Gas und Strom sparen“, heißt es. Um Arzneimittel zu schützen, „müssen Klimaanlagen und Kühlschränke laufen, Sicherheitsbeleuchtung und Messgeräte aktiv sein“. Die Ausgaben dafür würden derzeit „um ein Vielfaches steigen“. In welcher Größenordnung die Betriebe dadurch maximal belastet sind, wird nicht konkretisiert.

Am Mittwoch hatte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach angekündigt, den Kliniken in der aktuellen Inflations- und Energiekrise mit rund acht Milliarden Euro unter die Arme greifen zu wollen. Darauf hatten bereits KBV und Hartmannbund reagiert und gefordert, Praxen in das Unterstützungsprogramm mit einzubeziehen.

Gleiches will ABDA-Präsidentin Overwiening für ihre Klientel: „Apotheken sind als klein- und mittelständische, heil- und freiberuflich geführte Unternehmen eine unerlässliche Stütze der lokalen Gesundheitsversorgung und müssen deshalb ebenso wie Kliniken vor einer heranrollenden Energiekostenlawine geschützt werden.“ (cw)

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