Apps im Gesundheitswesen

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NEU-ISENBURG (mn). Ein kleiner Helfer auf dem Smartphone zeigt der gesamten Familie an, wann und wie oft welche Präventionsleistungen in Praxen angeboten werden.

Detailliert listet die Vorsorgeuhr von sanamedia die Bestandteile der Früherkennungsuntersuchungen auf.

Detailliert listet die Vorsorgeuhr von sanamedia die Bestandteile der Früherkennungsuntersuchungen auf.

© sanamedia

Die eigenen Vorsorgetermine oder die der Familienmitglieder im Blick zu behalten ist nicht einfach.

Dabei gilt: Ob Darm- oder Hautkrebsfrüherkennung, je eher Veränderungen entdeckt werden, desto besser lassen sie sich behandeln.

Doch viele Patienten wissen nicht, wann welche Vorsorge empfohlen ist, und nicht immer denkt ihr Hausarzt daran, sie zu erinnern.

Deshalb ist die Vorsorgeuhr fürs Smartphone von sanamedia eine praktische Hilfe.

Die Vorsorgeuhr beginnt mit Untersuchungen für Säuglinge und deckt alle Angebote bis ins hohe Alter ab.

Nutzer haben die Möglichkeit, sich über einzelne Vorsorgetermine zu informieren - und darüber, welche zeitlichen Abstände zwischen diesen Untersuchungen empfohlen werden.

App zeigt dem Alter und Geschlecht entsprechende Vorsorgeuntersuchungen

Einfach Alter und Geschlecht eingeben, und schon zeigt die App einen Überblick über mögliche Vorsorge-Untersuchungen an. Tippt der Nutzer auf ein Präventionsangebot, das anhand einer Vorsorgeuhr angezeigt wird, bekommt er eine detaillierte Ansicht, welche Termine wann wichtig sind.

Zum Beispiel bei einem Mann ab 50 Jahren:

  • Einmal im Jahr Darm- und Prostatakrebsfrüherkennung und Augenuntersuchung - mit dem Hinweis, dass dies meist individuelle Gesundheitsleitsungen (IGEL) sind.
  • Alle zwei Jahre Hautkrebsfrüherkennung sowie Herz-Kreislauf- und Stoffwechseluntersuchungen.
  • Zweimal im Jahr Zähne beim Zahnarzt kontrollieren lassen.

Tippt der Nutzer auf die einzelnen Früherkennungstermine, bekommt er weitere ausführliche Infos zum Krankheitsbild und die Untersuchung selbst - beim Darmkrebs zum Beispiel darüber, was Colon-Ca ist, wie häufig es in der Bevölkerung auftritt, warum man die Vorsorge wahrnehmen sollte, ab welchem Alter und wie oft oder auch welche Leistungen bei den einzelnen Vorsorgeterminen vom Arzt erbracht werden.

Nutzer wird nicht an die Untersuchungen erinnert

Ein Nachteil der App ist, dass der Nutzer nicht einzelne Familienmitglieder abspeichern kann und nicht an Untersuchungen erinnert wird. Die Termine lassen sich nur allgemein für Alter und Geschlecht anzeigen.

Die App der "Initiative Präventionspartner" berücksichtigt die Kriterien der Stiftung HON (Health on the Net) für vertrauenswürdige Gesundheitsinformationen im Netz und kann im Android-Market kostenlos heruntergeladen werden.

Zudem gibt es die Möglichkeit für Ärzte, die interaktive Vorsorgeuhr zu nutzen und auf der Praxis-Website kostenlos zu integrieren.

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Kommentare
Philip Kinzler 16.03.201212:40 Uhr

Die Vorsorgeuhr ist eine sehr gute und nützliche Gesundheits-Apps

Nach meinen Erfahrungen ist es bereits sehr hilfreich, wenn Patienten wissen, welche Vorsorgeangebote es für sie gibt und in welchen Abständen man diese nutzen kann. Das reicht eigentlich schon. Um den Recall kümmern sich die Praxen gerne selbst – Patientenbindung!
Wichtig ist, dass die Infos zur Vorinformation der Patienten wirklich fundiert sind, HON-Kriterien bieten hier eine gute Orientierung.
Ich bin sehr offen für nützliche Gesundheits-Apps, die uns bei der Gesundheitsaufklärung unterstützen.
Das spart Zeit und kommt sehr gut an, besonders bei jüngeren Patienten.

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