Direkt zum Inhaltsbereich

Arztpraxen erhalten gute Schulnoten von Patienten

HAMBURG (di). Mit gut oder sehr gut benoten 80 Prozent der Patienten in Deutschland ihre Ärzte. Die Werte ermittelte die Stiftung Gesundheit nach einer Analyse der Bewertungen in ihrem Empfehlungspool. Die zu drei Viertel weiblichen Teilnehmer vergaben die Note auf die Frage: "Würden Sie die Praxis weiterempfehlen?"

Veröffentlicht:
Die meisten Patienten finden ihre Ärzte Spitze.

Die meisten Patienten finden ihre Ärzte Spitze.

© N-Media-Images / fotolia.com

Männer vergaben nach Angaben der Stiftung tendenziell bessere Noten: Rund 68 Prozent benoteten ihre Praxis mit Eins, 19 Prozent mit Zwei. Die Schulnote Sechs vergaben unter drei Prozent der männlichen Nutzer.

Privatversicherte waren im Verhältnis zur Bevölkerung bei den Teilnehmern überrepräsentiert (rund 20 Prozent), während der Gesamtanteil der Privatversicherten in Deutschland rund 10 Prozent beträgt.

Rund drei Viertel der Teilnehmer machten von der Möglichkeit Gebrauch, ihre Bewertungen im Freitextfeld zu kommentieren.

Stiftung Gesundheit gibt es seit 2008

"Die Freitext-Kommentare sind für Nutzer sehr aufschlussreich. Sie wollen schließlich wissen, ob es die gute Note gab, weil zum Beispiel die Praxis schön eingerichtet ist oder weil sich der Arzt viel Zeit genommen hat", sagte Dr. Peter Müller, Vorstand der Stiftung Gesundheit.

Den Empfehlungspool hat die Stiftung Gesundheit im Jahr 2008 gegründet. Teilnehmende Krankenversicherer und Gesundheitsportale nutzen die Arztbewertungen ihrer User gemeinsam.

Zum Empfehlungspool gehören unter anderem der vdek-Arztlotse des Verbands der Ersatzkassen, die DAK Gesundheit, die KKH-Allianz, der BKK Bundesverband sowie die Portale Onmeda.de, Netdoktor.de, Topmedic.de sowie die Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Arzt entwickelt MFA-Börse

So finden Praxisinhaber die MFA, die zu ihnen passt

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Sie fragen – Experten antworten

Tollwut-Impfung: Bei wem zahlt die Krankenkasse?

Lesetipps
Harnwegsinfekt bei einem Mann

© anut21ng Stock / stock.adobe.com

Leitlinie der Europäischen Gesellschaft für Urologie

Neue Klassifikation von Harnwegsinfektionen räumt mit Missverständnissen auf

Ein Säugling liegt auf dem Rücken auf einem Bett. Die Hände der Mutter streichen sachte über den Bauch des Kindes.

© Aurora Aesthetics / Generated with AI / Stock.adobe.com

Funktionelle gastrointestinale Störungen

Säuglingskoliken: Wie viel Schreien ist normal?