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AstraZeneca behauptet sich in schwierigem Umfeld

NEU-ISENBURG (ck). AstraZeneca will bis 2013 insgesamt 15 000 Stellen abbauen. Das gab der Pharmakonzern bei Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2008 bekannt. Bereits 2007 wurde der Abbau von 7 600 Stellen angekündigt.

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Das Unternehmen reagiert damit eigenen Angaben zufolge auf den anhaltenden Preisdruck im Gesundheitswesen sowie die Konkurrenz von Generikaherstellern. Die Kosten für die Maßnahmen lägen bei insgesamt 2,95 Milliarden US-Dollar (ca. 2,25 Milliarden Euro). Dadurch wolle man jährlich 2,5 Milliarden US-Dollar (ca. 1,9 Milliarden Euro) an Kosten einsparen. "Die Marktbedingungen waren niemals härter gewesen", sagte Konzernchef David Brennan. Er zeigte sich jedoch zufrieden mit dem Ergebnis seines Unternehmens.

AstraZeneca habe in einem sich zunehmend verändernden Marktumfeld eine robuste Performance geliefert. Die Globalisierung der Gesellschaft habe erfolgreich fortgeführt werden können, und die Restrukturierungsbestrebungen seien ein weiterer Schritt hin zum Erhalt der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns.

Der Nettogewinn von AstraZeneca ist im Schlussquartal 2008 im Vergleich zur Vorjahreszeit nur leicht gestiegen. Wie der Arzneimittelproduzent mitteilte, betrug das Nettoergebnis nach Abzug von Minderheitsanteilen 1,259 Milliarden US-Dollar (rund 962 Millionen Euro). Der Umsatz erhöhte sich zu konstanten Wechselkursen um vier Prozent auf 8,193 Milliarden US-Dollar (rund 6,261 Milliarden Euro). Auf Berichtsbasis liege er jedoch wegen der negativen Währungseffekte auf Vorjahresniveau. Von den Gesamterlösen entfielen auf die USA 3,8 Milliarden US-Dollar (ca. 2,9 Milliarden Euro), also plus drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den übrigen Märkten wurden insgesamt fünf Prozent mehr umgesetzt. Der Blutlipidsenker Crestor® (Rosuvastatin) legte sogar um 30 Prozent auf 987 Millionen US-Dollar (ca. 771 Millionen Euro) zu.

Im Gesamtjahr 2008 erzielte AstraZeneca einen Konzernumsatz von 31,601 Milliarden US-Dollar (ca. 24,2 Milliarden Euro). Für 2009 geht der Pharmakonzern von einem Umsatz auf dem Niveau von 2008 aus.

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