Generika

Auch AOK Bayern setzt Rabattverträge aus

Auch Versicherte der AOK Bayern können bei Lieferproblemen eines Rabattpartners jetzt sofort eine Produktalternative vom Apotheker erhalten.

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München. Nach den Ersatzkassen und der AOK Rheinland/Hamburg hebt nun auch die AOK Bayern die Hand und setzt angesichts der Coronavirus-Epidemie die Substitutionsverpflichtung der Apotheker vorübergehend aus.

„Um mehrfache Apothekenbesuche zu vermeiden und damit das Infektionsrisiko für die Menschen zu reduzieren, können Apotheken Versicherten der AOK Bayern auch nicht rabattierte Medikamente ausgeben, wenn das entsprechende Rabattarzneimittel aufgrund von Lieferengpässen nicht zur Verfügung steht“, teilt die Landes-AOK am Freitag mit.

Einen Termin, wann die Duldung der alternativen Produktabgabe beendet sein soll, wurde nicht genannt. Die Ersatzkassen hatten am Mittwoch wissen lassen, den Produktaustausch gemäß Rabattvertragslage bis Ende April auf Eis zu legen.

Es dürfte damit zu rechnen sein, dass in den kommenden Tagen weitere gesetzliche Krankenkassen ein Rabattvertrags-Moratorium verkünden werden. (cw)

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