PLATOW Empfehlungen

Aufschwung beflügelt auch Viscom

Veröffentlicht:

Die gute Konjunktur hat im vergangenen Jahr auch Viscom erreicht. Der Produzent von optischen und röntgentechnischen Inspektionssystemen übertraf nach ersten Zahlen seine im Juli 2011 angehobene Prognose.

Mit 53,5 Mio. Euro lagen die Erlöse dabei leicht über der Zielspanne von 50 Mio. bis 53 Mio. Euro, die EBIT- Marge toppte den Ausblick (15 bis 18%) mit 22,5% sogar deutlich.

In dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 12,0 Mio. Euro ist allerdings auch ein Sondereffekt von 1,5 Mio. Euro aus aktivierten Entwicklungsleistungen enthalten. Das Schlussquartal hat dabei laut Viscom an die gute Performance des Q3 angeknüpft.

Allein in den letzten drei Monaten setzten die Niedersachsen 14,2 Mio. Euro um, bei einem EBIT von 3,3 Mio. Euro.

Die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht der Optikspezialist erst Ende März. Seit Jahresanfang gab Vis com allerdings schon zwei Verkäufe seiner Prüfreihe AOI (Automatische Optische Inspektion) bekannt.

So hat z.B. Vierling rund 200 000 Euro in ein Viscom-System investiert.

Auch die Viscom-Aktie drang seit Jahresanfang in längst vergessen geglaubte Dimensionen vor. Mit einem geschätzten 2012er-KGV von 9 hat das Papier noch etwas Luft. Neuanaleger greifen bis 8,10 Euro zu, den Stopp sollten Aktieninhaber auf 6,50 Euro legen.

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Viele positive Reaktionen auf Karl Lauterbachs Nominierung zum Bundesgesundheitsminister. Aber auch große Erwartungen.

© Michael Kappeler/dpa

Gesundheitsfachleute zum neuen Gesundheitsminister

„Wir als Ärzteschaft wissen, was wir an Lauterbach haben“

Scholz bringt Wissenschaft gegen Populismus in Stellung

© Michaela Illian

Leitartikel zum neuen Gesundheitsminister

Scholz bringt Wissenschaft gegen Populismus in Stellung