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Barmer GEK drückt bei E-Card aufs Tempo

KÖLN (iss). Die Barmer GEK will bis Ende dieses Jahres alle 8,6 Millionen Versicherten mit elektronischen Gesundheitskarten (eGK) ausgestattet haben.

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Zwar habe der Gesetzgeber bis zum Jahresende nur eine Quote von 70 Prozent vorgegeben, teilte die Kasse mit. Sie wolle aber die durch Doppelstrukturen entstehenden Kosten eingrenzen.

"Alte Karten werden daher in Kürze nicht mehr ausgegeben." Am 1. März hat die Barmer GEK damit begonnen, die eGK an ihre eine Million Versicherten in Westfalen-Lippe zu senden.

"Inzwischen sind in ganz Nordrhein-Westfalen nahezu alle Zahnärzte und rund 90 Prozent der Ärzte mit den neuen Kartenlesegeräten ausgestattet, so dass die alte Karte entbehrlich wird und der parallele Einsatz Zug um Zug entfällt", sagt Bernd Kuß, Landesgeschäftsführer der Barmer GEK Nordrhein-Westfalen.

Ein Patient dürfe aus den Praxen nicht fortgeschickt werden, wenn er nur noch die neue Karte habe, betont er. "Legt er die eGK vor, hat er auf jeden Fall ein Anrecht auf die Behandlung."

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