Datenanalyse

Barmer: Influenza-Welle ist ausgefallen

Kaum Influenza-Fälle verzeichnete die Barmer in diesem Winter. Ursache dafür dürften die Abstand- und Hygieneregeln sein.

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Berlin. Die saisonale Grippe ist in diesem Jahr wahrscheinlich durch die Corona-Maßnahmen ausgebremst worden. Die Krankenkasse Barmer zählte in diesem Winter nur 400 bis 500 Grippefälle pro Woche. Üblicherweise liege die Zahl der Fälle um diese Jahreszeit etwa vierzigmal so hoch, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Sonntag) mit Verweis auf Barmer-Daten. Damit werden die wöchentlichen Erhebungen der Arbeitsgemeinschaft Influenza am Robert Koch-Institut auch von Kassenseite bestätigt.

„Die Abstand- und Hygieneregeln zum Schutz vor Corona senken ganz offensichtlich auch das Influenzarisiko“, sagte Ursula Marschall, Leitende Medizinerin bei der Barmer.

Zumindest zu Beginn der Saison im Herbst 2020 haben sich zudem auch mehr Menschen in Deutschland gegen Grippe impfen lassen als in früheren Jahren, wie aus bereits im Februar bekannt gegebenen Daten des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland hervorgeht. (dpa)

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