Medizintechnik

Bayern schüttet Füllhorn aus

Der Freistaat Bayern fördert MedTech-Lösungen, die rasch in die Versorgung übergehen können.

Veröffentlicht:

MÜNCHEN. Medizintechniktüftler aus Bayern können sich Hoffnung auf Fördermittel des Freistaates machen.

Wie das Medizintechnikcluster Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg mitteilt, adressiert die Förderinitiative Medizintechnik Bayern des Bayerischen Wirtschaftsministeriums Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus dem Bereich der Medizintechnik.

Zielrichtung der FuE-Vorhaben sei es, die Kompetenz und Effizienz im Gesundheitswesen in Bayern und in Deutschland zu steigern. Antragsberechtigt seien bayerische Konsortien, die über das Potenzial verfügten, das Erforschte auch in den Verkehr bringen zu können.

Es sei beabsichtigt, bis zu fünf Verbundforschungsvorhaben über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren zu fördern. Für die Förderung im Rahmen dieses Aufrufes stünden für alle Vorhaben Fördermittel in Höhe von rund zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Die Förderinitiative Modellregion für digitale Gesundheitswirtschaft Franken wiederum adressiere F&E-Projekte aus dem Bereich der digitalen Gesundheitswirtschaft.

Antragsberechtigt seien Konsortien aus Franken, deren Lösungen in die Versorgung kommen könnten. Die Integration von Leistungserbringern - Krankenhäuser, Apotheken, Ärzte etc. - in die Konsortien ist dabei explizit gewünscht.

Es sei beabsichtigt, bis zu vier Verbundforschungsvorhaben über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren zu fördern. Für die Förderung im Rahmen dieses Aufrufes stünden für alle Vorhaben Fördermittel in Höhe von bis zu 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Bewerbungsschluss ist jeweils der 31. Januar 2016. (maw)

Infos zur Förderinitiative Medizintechnik in Bayern und Förderinitiative Franken.

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