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Berlin lässt Vivantes frühestens in zehn Jahren los

BERLIN (ami). Deutschlands größter kommunaler Klinikkonzern Vivantes Berlin bleibt mindestens bis 2020 vollständig Eigentum des Landes Berlin. Das hat der Konzern vor Kurzem mit dem Berliner Senat und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in einer "Erklärung zur Zukunft" vereinbart.

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In der Erklärung wurde auch verabredet, dass Berlin bis 2020 auf eine Gewinnentnahme verzichtet. Im vergangenen Jahr schrieb der Konzern ein Plus von 6,3 Millionen Euro.

Weitere Bestandteile der Erklärung: Berlin leistet 2011 fünf Millionen Euro Zuschuss zum Eigenkapital, und das Land lässt eine Kreditaufnahme für weitere Investitionen zu.

Senkung der Personalkosten angestrebt

An einigen der neun Klinikstandorten des Konzerns stehen Sanierungsarbeiten oder ein Ausbau an. Auch die Konzernzentrale soll umziehen. Gleichzeitig wird mit der Erklärung eine weitere Senkung der Personalkosten angestrebt, vor allem in den Bereichen Verwaltung und interne Dienste.

Dazu sind aber "sozialverträgliche Lösungen" vorgesehen. Vereinbart wurde außerdem, dass ab 2014 der TvöD für Vivantes gelten soll. Bisher arbeiten die mehr als 13  000 Mitarbeiter nach Konzerntarifverträgen.

Maßnahmen, damit Vivantes wettbewerbsfähig bleibt

"Das alles dient dazu, Vivantes als kommunales Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten, die Gesundheitsversorgung der Berliner Bevölkerung zu verbessern und die Arbeitsplätze unserer Beschäftigten zu sichern", sagte Vivantes-Chef Joachim Bovelet.

Er betrachtet die Vereinbarung als Basis für die künftige Entwicklung des Unternehmens - vor allem mit Blick auf den Beschluss des amtierenden Senats, die Investitionsförderung für die Krankenhäuser in Berlin auf dem bisherigen, als zu niedrig eingestuften Niveau bis 2015 fortzuschreiben.

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