Rhön-Klinikum AG

Betriebsrat kritisiert Kliniken-Verkauf

Beim Verkauf von den 43 Rhön-Kliniken und 15 Versorgungszentren sei die betriebliche Mitbestimmung komplett umgangen worden, wie der Konzernbetriebsrat mitteilte. Der Betriebsrat fordert einen Tarifvertrag zur Beschäftigungs- und Standortsicherung.

Veröffentlicht: 23.09.2013, 08:08 Uhr

BAD NEUSTADT. Der Konzernbetriebsrat der Rhön-Klinikum AG hat die Umstände des Verkaufs von zahlreichen Krankenhäusern an den Konkurrenten Helios scharf kritisiert.

"Wir sind gnadenlos überrascht worden", sagte der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Werner Behrens, am Donnerstag.

Zwar sei rein rechtlich alles mit rechten Dingen zugegangen. Doch sei die betriebliche Mitbestimmung komplett umgangen worden und die Konzernleitung habe keinerlei Vorsorge für die Belegschaft getroffen.

Deshalb müsse es nun einen Tarifvertrag zur Beschäftigungs- und Standortsicherung geben, forderte Behrens. Von dem vor einer Woche bekannt gewordenen Verkauf von 43 Kliniken und 15 Versorgungszentren an die Fresenius-Tochter Helios sind rund 44 000 Beschäftigte betroffen.

Mehr zum Thema

Streit um Tarifeinheit

Bundesverfassungsgericht weist Marburger Bund ab

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Wie Ärzte die Urlauber in Schach halten wollen

Tourismus in Corona-Zeiten

Wie Ärzte die Urlauber in Schach halten wollen

Koalition bringt E-Patientenakte Richtung Versorgung

PDSG

Koalition bringt E-Patientenakte Richtung Versorgung

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden