Tarifabschluss

Brandenburg: Mehr Geld für Azubis der GLG

Brandenburger Krankenhausträger einigt sich mit Ver.di auf einen neuen Tarifvertrag für die 300 Auszubildenden und Studenten des Konzerns.

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Eberswalde/Prenzlau. Auszubildende und Studierende der kommunalen „GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH“ erhalten künftig mehr Geld: Der Krankenhausträger aus den Brandenburger Landkreisen Barnim und Uckermark einigte sich mit der Gewerkschaft Ver.di auf einen neuen Tarifvertrag für die 300 Auszubildenden und Studenten des Konzerns.

Die monatlichen Ausbildungsvergütungen steigen um 200 Euro auf dann bis zu 1.500 Euro, das Urlaubsgeld, ausgezahlt im Juli, steigt auf 300 Euro, das Weihnachtsgeld wird erhöht auf 70Prozent und die Übernahmeprämie nach bestandener Prüfung und Start mit dem Job in einer Einrichtung der GLG steigt auf 500 Euro. Der Tarifvertrag gilt für Auszubildende und Studenten der GLG-Krankenhäuser in Eberswalde, Angermünde, Wolletz und Prenzlau.

Seit 2023 befindet sich in Eberswalde die Hochschule für Gesundheitsfachberufe. Der GLG-Verbund hat die Gründung der Hochschule maßgeblich unterstützt und lässt neben der klassischen Berufsausbildung in der Pflege auch Pflegekräfte im Rahmen eines Bachelorstudiengangs in der Region ausbilden. „Im Schnitt besetzen wir pro Jahr rund 100 Ausbildungs- und Studienplätze“, sagte GLG-Konzernpflegedirektor Robert Schindler.

Zur Auswahl stünden 16 Ausbildungsberufe sowie zwei Studiengänge. „Im neuen Tarifvertrag sind nun auch die Studenten der Pflege und Hebammen fest verankert“, sagte Schindler. „Auch haben wir bereits die Weichen gestellt für zukünftige Studenten in den Gesundheitsfachberufen wie Physio-, oder Ergotherapie und Logopädie.“

Für die Gewerkschaft Ver.di erklärte Verhandlungsführer Ivo Garbe: „Der GLG-Konzern zeigt mit dem starken Abschluss Verantwortung als größter Arbeitgeber der Region und gibt Menschen in der Region eine attraktive Ausbildungsperspektive.“ (lass)

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