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Elektronische Patientenakte

Bundesregierung: ePA geht gut geschützt an den Start

Die Bundesregierung sieht keinen Grund, vor dem Rollout der elektronischen Gesundheitsakte die Pferde wegen Datenschutzbedenken scheu zu machen.

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Berlin. Der bundesweiten Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) stehen nach Angaben der Bundesregierung keine Sicherheitsbedenken entgegen. Die ePA für alle könne sicher von Praxen, Krankenhäusern, Apotheken und Patienten genutzt werden, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Gruppe Die Linke.

Die Hinweise des Chaos Computer Clubs (CCC) zur Sicherheit der ePA würden sehr ernst genommen. Das Bundesgesundheitsministerium und die gematik stünden im intensiven Austausch mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Es seien technische Lösungen zur Unterbindung der Angriffsszenarien konzipiert worden. Deren Umsetzung werde rechtzeitig zur regulären ePA-Ausgabe ab April abgeschlossen sein.

Zu den Prozessverbesserungen, die vor dem bundesweiten Rollout umgesetzt werden sollen, gehöre insbesondere, dass Herausgabe und Sperrung von Signatur- und Siegelkarten nachgeschärft werden. Zudem sei ein Monitoring und eine Anomalie-Erkennung vorgesehen. (eb)

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