Direkt zum Inhaltsbereich

Niedersachsen

Bundeswehrkrankenhaus und Ammerland-Klinik setzen Zusammenarbeit fort

Seit 2008 bilden in Westerstede ein militärisches und ein ziviles Krankenhaus ein Klinikzentrum. Davon profitiere auch die Ausbildung von Pflegekräften und Medizinern. Eine Kooperation, die nun verlängert wird.

Veröffentlicht:

Westerstede. Die Zusammenarbeit des Bundeswehrkrankenhauses und der Ammerland-Klinik in Westerstede wird fortgeführt. Am Freitag soll der Vertrag unterzeichnet werden – im Beisein des Verteidigungsministers Boris Pistorius (SPD). Nach Angaben der Bundeswehr ist das zivil-militärische Klinik-Kooperationsmodell im Landkreis Ammerland deutschlandweit einzigartig.

Das Bundeswehrkrankenhaus und die Ammerland-Klinik bilden seit dem Jahr 2008 das Klinikzentrum Westerstede. Dort werden Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Patientinnen und Patienten versorgt. Die Zusammenarbeit umfasst neben dem medizinischen Bereich auch Bereiche wie die Essensversorgung, die Haustechnik und die Instandhaltung.

Durch den gemeinsamen Betrieb von Infrastruktur, Operationssälen und medizinischem Gerät werde Soldatinnen und Soldaten und zivilen Patientinnen und Patienten eine Behandlung mit modernsten Operationsverfahren ermöglicht, teilte die Bundeswehr mit. Die Beschäftigten der Ammerland-Klinik und des Bundeswehrkrankenhauses arbeiten in den gemeinsam geführten Bereichen klinikübergreifend zusammen.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums ist das Bundeswehrkrankenhaus Westerstede die größte militärische Behandlungseinrichtung im nordwestdeutschen Raum. Zu den Aufgaben des Hauses zählt neben der medizinischen Versorgung auch die Ausbildung und das Training des militärischen Sanitätspersonals für die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Durch die Zusammenarbeit mit der Ammerland-Klinik gebe es auch im Bereich Ausbildung mehr Möglichkeiten, hieß es. „Mit der Verlängerung des Kooperationsvertrages ist zudem der Weg für infrastrukturelle Erweiterungen geebnet.“ (dpa)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Glosse

Ärztlicher Hitzehass

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Biopsychosozial vorgehen!

So unterstützen Sie Ihre Patienten bei funktionellen Körperbeschwerden

Dermatologin Yael Adler gibt Tipps

Wie man Hypochondern in der Praxis am besten begegnet

Erfahrungen einer Praxismanagerin

Praxisbegehung angekündigt? Die wichtigsten Tipps zur Vorbereitung

Lesetipps
Arzt hält Modell vom Herzen in rechter Hand und Blutzuckermessgerät in linker Hand.

© RF (royalty free)

Risiko einschätzen und Lebensstil ändern

Diabetes und Vorhofflimmern: Das hilft gegen die gefährliche Kombi

Reiseimpfungen bei Kindern: Müssen Abstandsregeln eingehalten werden?

© Porträt: BVKJ | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Reiseimpfungen bei Kindern: Müssen Abstandsregeln eingehalten werden?

Eine Illustration zeigt, wie mittels einer Spritze ins Auge gestochen wird.

© Asset Arc / stock.adobe.com / generated AI

Neovaskuläre altersbedingte Makuladegeneration

Anti-VEGF-Injektionen: Versäumte Termine kosten nAMD-Patienten wohl Sehschärfe