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Burnout: Ärzte in Notaufnahmen gelten als gefährdet

Das Burnoutrisiko für Ärzte in Notaufnahmen wird höher eingeschätzt als das anderer Berufsgruppen.

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HAMBURG (ava). Ob Fußballtrainer oder Bankvorstand - für niemanden wird das Risiko für einen Burnout so hoch eingeschätzt, wie für Mediziner, die in der Notaufnahme arbeiten.

Das geht aus einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Toluna im Auftrag der Hamburger Beratungsgesellschaft Faktenkontor hervor. Danach glauben 24 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass Ärzte in Notaufnahmen besonders gefährdet sind.

Auf einer Liste von zehn Berufsgruppen konnten 1000 Bundesbürger auswählen, wer ihrer Meinung nach besonders Burnout-gefährdet ist. Nach den Notärzten stehen alleinerziehende Hausfrauen mit drei Kindern an zweiter Stelle (22 Prozent), gefolgt von Lehrern in der Mittelstufe (13 Prozent) und Händlern an der Börse (vier Prozent).

Keine Zahlen zu Burnout bei Ärzten in Notaufnahmen

Wenig Burnout-gefährdet sind nach Ansicht der Umfrageteilnehmer Bankenvorstände, EU-Finanzminister und Fußballtrainer in der Bundesliga (je drei Prozent).

Ein Sprecher der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands verwies gegenüber der "Ärzte Zeitung" auf die hohe Arbeitsbelastung in Notaufnahmen. Konkrete Zahlen zu Burnout lägen dem Verband nicht vor.

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