Fortschrittliche Gesundheitsdatenpolitik

CDU-Politiker schlägt Datenspendeausweis vor

Veröffentlicht: 11.12.2018, 11:18 Uhr

BERLIN. Statt Panik vor Big Data sei Mut zur Datenspende gefragt, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Tino Sorge. Er plädiert dafür, einen Datenspendeausweis und ein digitales Testament einzuführen, beides könne bei den Kassen hinterlegt werden, schreibt er in seinem Positionspapier zur fortschrittlichen Gesundheitsdatenpolitik.

Es sei überfällig, die Potenziale moderner Datennutzung für die medizinische Versorgung sachlich zu erschließen, aber auch mit klaren Spielregeln und Sanktionen im Missbrauchsfall zu versehen.

Die Akteure im Gesundheitswesen brauchten Handlungssicherheit. „Medizinische Daten wirken lebensverlängernd. Viele der selbsternannten Datenschützer blenden das aus“, so der Berichterstatter der Unionsfraktion für Digitalisierung und Gesundheitswirtschaft.

Sorge hält aber auch in Richtung Selbstverwaltung nicht mit Kritik zurück: „Zu oft ist die Selbstverwaltung nur um ein Thema rotiert: sich selbst. Bei der Umsetzung einiger elementarer Digital-Projekte ist sie gescheitert.“ (reh)

Mehr zum Thema

Digitale Gesundheitsanwendungen

KVB-Vorstand warnt vor Gesundheits-Apps

Debatte um DRG in der Jugendmedizin

Bundesrat: Tabakwerbeverbot kommt – Weg frei für ePA

Uniklinik Düsseldorf

Patientin durch Folgen des Hacker-Angriffs gestorben?

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Blick in den Hörsaal: Die Landesregierung Baden-Württemberg bringt die Landarztquote für 75 Medizinstudienplätze auf den Weg.

Gesetzentwurf in Baden-Württemberg

Landarztquote: Wer aussteigt, zahlt 250.000 Euro