Bilanz 2015

CGM setzt auf neue Produkte für E-Health

Die CompuGroup Medical hat auch 2015 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das E-Health-Gesetz soll weiteres organisches Wachstum ermöglichen.

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KOBLENZ. Das Softwaregeschäft mit niedergelassenen Ärzten, Zahnärzten und Apothekern war für die CompuGroup Medical AG (CGM) im vergangenen Jahr die Haupttriebfeder für ein starkes Wachstum bei Umsatz und Ergebnis.

Laut vorläufigem Finanzbericht stieg der Gesamtumsatz des Unternehmens, das einer der weltweit führenden Anbieter von E-Health-Lösungen ist, auf 543 Millionen Euro (plus 5 Prozent).

Der Konzerngewinn für 2015 ist um 15 Prozent auf 112 Millionen Euro gestiegen. Die operative Marge erhöhte sich, verglichen mit dem letzten Finanzjahr, um 2 Prozentpunkte. Ein weiterer Anstieg der Marge ist auch für 2016 prognostiziert.

Wie CGM mitteilt, ist das Softwaregeschäft mit Ärzten und Zahnärzten um acht Prozent überdurchschnittlich gewachsen. Das Unternehmen ist in Deutschland unter anderem mit Albis, Data Vital, Medistar, M1 pro und TurboMed am Praxis-EDV-Markt vertreten und dort klarer Marktführer.

Bei Apothekensoftware lag das Plus demnach sogar bei 16 Prozent.Ein Teil des Wachstums sei dabei organisch, ein Teil aquisitionsbedingt.

Auch der Bereich Health Connectivity Services (HCS) habe mit plus sechs Prozent erfolgreich abgeschnitten, obwohl das Projekt der gematik zur Telematikinfrastruktur noch nicht zu Buche geschlagen habe.

CGM setzt in Deutschland für die Zukunft auf die Umsetzung des E-Health-Gesetzes: "Wir freuen uns auf die Rolle, die CGM bei der Implementierung spielen wird", so Frank Gotthardt, CEO und Vorstandsvorsitzender von CGM.

Das werde gute Möglichkeiten für organisches Wachstum bringen. "Dabei gehen wir davon aus, eine komplett neue Reihe von E-Health-Produkten und Services auf unseren Kernmarkt bringen zu können." (ger)

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