Verdacht

Charité-Pfleger soll Mädchen sexuell missbraucht haben

Ein Pfleger der Charité soll eine 16-Jährige missbraucht haben, während sie mit Medikamenten ruhiggestellt war. Das hat die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen.

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Die Berliner Charité klärt den Vorfall erstmal intern.

Die Berliner Charité klärt den Vorfall erstmal intern.

© Schöning / imago

BERLIN. Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Pfleger des Uniklinikums Charité.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass der Pfleger eine Woche zuvor eine mit Medikamenten ruhiggestellte 16-Jährige in der Kinderrettungsstelle im Virchow-Klinikum missbraucht haben soll.

Zudem soll es drei ähnliche Vorfälle mit dem Pfleger gegeben haben, die aber mindestens fünf Jahre zurücklägen.

Pfleger beurlaubt

Nach dem Bekanntwerden des jüngsten Vorfalls wurde der Pfleger sofort beurlaubt. Die Charité bemüht sich um eine interne Klärung, nach der dann Strafanzeige erstattet werden könnte.

"Wir ermitteln mit Hochdruck", sagte der Sprecher der Anklagebehörde, Martin Steltner, am Donnerstag. "Beweismittel wie DNA-Spuren gibt es leider nicht mehr."

Die Staatsanwaltschaft müsse sich darum vor allem auf Zeugenaussagen stützen - etwa die der mutmaßlich Geschädigten.

Der 58 Jahre alte Tatverdächtige sei bislang wegen ähnlicher Fälle nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten. (dpa)

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