DMP, IV & Co. - Erfolg garantiert nur gutes Vertragsmanagement

BERLIN (ami). Die Teilnahme an neuen Versorgungsformen wird für niedergelassene Ärzte wirtschaftlich immer wichtiger. Praxen stehen angesichts der wachsenden Vielfalt von Verträgen vor neuen organisatorischen Herausforderungen.

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Die Zahlen sprechen für sich: Rund 5000 IV-Verträge waren Ende 2007 registriert. Knapp zehn Millionen gesetzlich Krankenversicherte nehmen nach Berechnungen des Berliner IGES-Instituts bereits an Verträgen zur Integrierten oder Hausarztzentrierten Versorgung teil. Ärzte erhalten im Rahmen dieser Verträge eine extrabudgetäre Vergütung.

Der finanzielle Anreiz für eine Teilnahme an solchen Verträgen ist also da. Darüber vergessen manche Praxischefs aber den Organisationsaufwand, den die neuen Versorgungsformen mit sich bringen. Ärzte sollten deshalb nicht an jedem Vertrag teilnehmen, rät IGES-Betriebswirt Karsten Knöppler.

Nach den Erfahrungen der Netzwerkmanagerin Gabriele Schuster unterzeichneten viele Niedergelassene zwar Verträge, schrieben aber keine Patienten ein. "Der Weg vom Vertrag zum Umsatz ist meist zu lang", sagt Schuster - oft, weil ein gezieltes Vertragsmanagement fehlt.

Unterstützung können den Einzelpraxen Ärztenetze bieten. Sie übernehmen etwa die Vertragsabwicklung mit den Kassen. Allerdings stehen Netze wie Einzelpraxen vor dem Problem, dass es kaum Software gibt, mit der sich verschiedene Sonderverträge verwalten lassen. Die Software-Hersteller arbeiten jedoch an neuen Lösungen.

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