Pharma und Medtech

Deutsche Firmen zahlen mit die höchsten Gehälter

Ärzte haben in der Pharmaindustrie gute Berufsperspektiven. Inländische Firmen winken mit Spitzengehältern.

Veröffentlicht:

DÜSSELDORF. Deutsche Pharmahersteller zahlen weltweit mit die höchsten Gehälter: Wie die britische Personalberatung Michael Page in einer aktuellen Studie ("Healthcare & Life Sciences Report") meldet, rangieren diesbezüglich nur Pharmafirmen aus der Schweiz, Japan und Singapur vor den hiesigen Pharma-Arbeitgebern.

Während die Brancheneinkommen den Angaben zufolge in Japan und der Schweiz derzeit aber stagnierten, würden sie in Singapur und Deutschland tendenziell weiter zulegen.

"Ein Produktmanager in Deutschland verdient beispielsweise mit bis zu zehn Jahren Berufserfahrung im Schnitt 60.000 bis 75.000 Euro, danach liegen die Gehälter bei 85.000 bis 110.000 Euro. In der Schweiz liegt der Verdienst bis zu 40.000 Euro höher", heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Vergleich zu anderen Branchen in Deutschland sei "selbst der untere Einkommensbereich in der Pharmabranche sehr attraktiv", weiß Michael-Page-Director Michael Wulf.

Gesucht würden von Arzneimittelherstellern gegenwärtig "vor allem Experten in den Bereichen Speciality Care sowie im Brand Management", so Wulf weiter.

Doch auch bei inländischen Unternehmen der Medizintechnik seien die Gehaltsaussichten "ähnlich vielversprechend", heißt es. Führungskräfte mit weniger als zehn Jahren Berufserfahrung verdienten zwischen 70.000 und 80.000 Euro. "Später können es bis zu 100.000 Euro sein".

Der jüngste Page-Gehaltsreport zur Healthcare-Branche beruht auf Angaben von 80 Headhuntern aus 14 Ländern. (cw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Online-Umfrage

Sind Schwangere mit Vorerkrankungen in Deutschland gut versorgt?

Lesetipps
Ein Mann im Hintergrund nimmt einen Schluck von einem Drink. Im Vordergrund stehen vier Flaschen mit alkoholischen Getränken.

© Axel Bueckert / stock.adobe.com

Analyse des Trinkverhaltens

Wie lebenslanger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko steigert

Nahaufnahme der Hände eines Labortechnikers mit einem Röhrchen mit einer Blutprobe darin aus einem Gestell mit anderen Proben.

© angellodeco / stock.adobe.com

Kasuistik

Massiv erhöhter CA-19-9-Wert weckt falschen Krebsverdacht