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Deutsche Wohnen lohnt für Anleger wieder einen Blick

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Zwei Jahre der Restrukturierung waren eine schwierige Phase für die Anteilseigner der Deutsche Wohnen. In diesem Zeitraum markierte der Aktienkurs sogar ein Allzeittief bei etwa 2 Euro. Inzwischen aber scheint der Konzern auf gutem Weg. In den ersten drei Monaten dieses Jahres gelang mit einem Nachsteuerergebnis von 5,2 Millionen Euro die Rückkehr in die Gewinnzone. Und auch andere Kennzahlen lesen sich ganz ordentlich: So konnten der Leer-stand reduziert und die Durchschnittsmiete erhöht werden. Die so genannten Funds from Operations (FFO), die regelmäßig für die Dividendenzahlungen herangezogen werden, verbesserten sich von 0,11 Euro auf 0,17 Euro je Aktie.

Ob damit ein neues "Kapitel der Unternehmensgeschichte" eingeläutet wird, wie der Vorstand im Aktionärsbrief vollmundig versprach, ist zu bezweifeln. Aber offensichtlich ist der Konzern wieder solider aufgestellt. Der Anteilschein dürfte seinen Boden gefunden haben. Erfahrene Anleger können zum aktuellen Kurs eine erste Position aufbauen und diese später ggf. bei 6 Euro aufstocken.

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