Kein Verkauf

Diakonie will Stadtkrankenhaus in Neunkirchen weiter betreiben

Die langjährige Wackelpartie um die Zukunft des Krankenhauses im saarländischen Neunkirchen ist vorbei. Alle Pläne für einen Verkauf sind vom Tisch.

Veröffentlicht:

Neunkirchen. Die Kreuznacher Diakonie will ihr Stadtkrankenhaus in Neunkirchen/Saar nun doch weiterbetreiben.

Damit ist eine jahrelange Wackelpartie um die Zukunft der Klinik in der zweitgrößten Stadt des Saarlandes beendet. Zwischenzeitlich hatte die kirchliche Stiftung einen Verkauf des Krankenhauses erwogen. Für die Übernahme wurden schon erste Namen gehandelt. Am heutigen Dienstag nun teilte die Diakonie mit: „Ein Verkauf ist vom Tisch“.

Man arbeite jetzt an Plänen „für ein zukunftsfähiges medizinisches Konzept sowie für die bauliche Struktur des Krankenhauses“, hieß es in einer Erklärung. Zugleich kündigte die Diakonie eine neue Führung für die Klinik an. Andrea Massone übernimmt die Geschäftsführung. Christian Jungmann wird neuer Regionaldirektor. Beide kommen von der Knappschaft. „Ein eingespieltes Team mit viel Standortwissen“, wie es hieß.

Die Politik äußerte sich erleichtert. Der saarländische Gesundheitsminister Magnus Jung (SPD) meinte, damit bleibe die Versorgung vor Ort weiterhin gesichert. Der Neunkircher Oberbürgermeister Jörg Aumann (SPD) erklärte, damit werde die Erwartung und Forderung der Stadt erfüllt, eine medizinische Grundversorgung in der Neunkircher Innenstadt zu erhalten. Die Stadt hatte das Krankenhaus nach Millionenverlusten 2015 an die Diakonie verkauft. (kin)

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Die Hephata-Klinik setzt 3M™ M*Modal Fluency Direct erfolgreich ein

© 3M Healthcare Germany GmbH

Spracherkennung von 3M

Die Hephata-Klinik setzt 3M™ M*Modal Fluency Direct erfolgreich ein

Anzeige | 3M Healthcare Germany GmbH
Verschiedene Gesichter

© Robert Kneschke / stock.adobe.com / generated with AI

Seltene Erkrankungen

GestaltMatcher – Per Gesichtsanalyse zur Orphan Disease-Diagnose

Künstliche Intelligenz gilt auch in der Medizin als Schlüsseltechnologie, mit deren Hilfe zum Beispiel onkologische Erkrankungen stärker personalisiert adressiert werden könnten.

© Kanisorn / stock.adobe.com

EFI-Jahresgutachten 2024 übergeben

KI: Harter Wettbewerb auch in der Medizin

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

© Tag der privatmedizin

Tag der Privatmedizin 2023

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Herzinsuffizienz

Das hausärztliche ABC zur HFpEF

Lebererkrankungen

17 hepatotoxische Medikamente in Studie identifiziert

S3-Leitlinie

So hilft die neue Osteoporose-Leitlinie in der Praxis

Lesetipps
Ein Herz im 3-D-Modell

© PhotoArtBC / stock.adobe.com

Rechtssymposium des G-BA

Kritik an Lauterbachs Herzgesetz ebbt nicht ab

Prof. Dr. med. Jürgen Windeler, Arzt und Professor für Medizinische Biometrie und Klinische Epidemiologie, in der Redaktion der Ärzte Zeitung in Berlin.

© Marco Urban für die Ärzte Zeitung

Jürgen Windeler im Interview

„Das Gesundes-Herz-Gesetz ist völlig gaga!“