Die individuelle Risikobereitschaft ist der Schlüssel

NEU-ISENBURG (ava). Was raten Versicherungen oder Banken Anlegern in Sachen Abgeltungssteuer? Die "Ärzte Zeitung" hat nachgefragt. Lesen Sie heute die Antwort des Finanzdienstleisters MLP.

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Die individuelle Risikobereitschaft des Anlegers steht für MLP im Mittelpunkt der Beratungen in Sachen Abgeltungssteuer. Der Leiter des Vermögensmanagements bei MLP, Horst Schneider, legt Wert darauf, dass jeder Anleger nicht nur Renditechancen sieht, sondern sich auch fragt: "Wie fühle ich mich, wenn ich morgens aufwache und die 100  000 Euro, die ich angelegt habe, sind nur noch 80 000 Euro wert?" Je nachdem, wie jemand diese emotionale Frage beantwortet, kann zusammen mit sachlichen Überlegungen wie der Frage, wann wie viel Geld gebraucht wird, seine Risikotragfähigkeit ermittelt werden.

Aus steuerlicher Sicht rät Schneider zu so genannten Superfonds für langfristige Investments. Damit kann ein Manager versuchen, die beste Rendite zu erwirtschaften. Superfonds können nicht nur - wie Dachfonds - in andere Fonds investieren, sondern beispielsweise auch in Rohstoffe und Immobilien. Bei den Superfonds von MLP sei die Risikotragfähgikeit die einzige Vorgabe, ansonsten sei der Fondsmanager an keinen Anlagestil gebunden. Er könne beliebig oft umschichten, ohne dass die Abgeltungssteuer greift. "Wer diese Flexibilität hat, kann alle Renditepotenziale nutzen und hat gleichzeitig die Vorteile des alten Steuerrechts", so Schneider.

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