Platow Empfehlung

Dräger nach neuer Prognose aussichtsreich

Der Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller Drägerwerk profitiert von einer coronabedingt anhaltend hohen Nachfrage nach seinen Beatmungsgeräten und FFP-Masken. Der Auftragseingang liegt über den Erwartungen.

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Mit dieser Prognoseanhebung hatten wir bereits Mitte April, nach Vorlage der Zahlen zum 1. Quartal gerechnet: Drägerwerk profitiert von einer coronabedingt anhaltend hohen Nachfrage nach seinen Beatmungsgeräten und FFP-Masken. Weil der Auftragseingang daher über den Erwartungen liegt, kalkuliert der Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller nach dem ungewöhnlich erlösstarken Jahr 2020 im laufenden Geschäftsjahr nur noch mit einem Umsatzrückgang von zwei bis sechs Prozent (zuvor: Rückgang von sieben bis elf Prozent). Der höhere Umsatz und ein profitablerer Produktmix sorgen zudem dafür, dass Konzernchef Stefan Dräger eine EBIT-Marge von acht bis elf Prozent (zuvor: fünf bis acht Prozent) anpeilt.

Dräger wäre nicht der nüchtern kalkulierende Kaufmann, als der er bekannt ist, wenn er nicht die Warnung hinterher schießen würde, dass sich die Nachfrage im kommenden Jahr wohl abschwächen wird. Wir halten das keineswegs für ausgemachte Sache, haben bei der im SDax und TecDax notierten Vorzugsaktie (DE0005550636) unsere Kalkulation leicht nach oben angepasst und errechnen ein chancenreiches KGV von 10.

Drägerwerk bleibt damit eine klare Kaufempfehlung – Stopp auf 60,90 Euro.

Platow online: www.platow.de/AZ

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