Direkt zum Inhaltsbereich

Duogynon: Schadenersatzanspruch ist verjährt

BERLIN (HL/ami). Auch im zweiten Anlauf ist ein Kläger vor dem Landgericht Berlin mit dem Versuch gescheitert, das Unternehmen Bayer als Rechtsnachfolger von Schering als Hersteller von Duogynon in Haftung zu nehmen.

Veröffentlicht:

Das Landgericht Berlin hat am Donnerstag eine Klage auf Zahlung von Schmerzensgeld und auf die Feststellung einer weitergehenden Haftung abgewiesen. Die Entscheidung beruht darauf, dass die Ansprüche des Klägers verjährt sind.

Bereits im Januar war die Klage abgewiesen worden. Der Kläger hatte Schmerzensgeld in Höhe von 50.000 Euro mit der Begründung gefordert, er sei vorgeburtlich dadurch geschädigt worden, dass seine Mutter Duogynon zur Feststellung einer Schwangerschaft eingenommen habe.

Geboren wurde der Kläger 1976 mit schweren Missbildungen der Blase und der Harnröhre.

Ob das als Schwangerschaftstest verwendete Duogynon tatsächlich die Behinderung des Klägers verursacht hat, war nicht Gegenstand des Prozesses.

Maßgeblich war für den Zeitpunkt des Geschehens das Recht vor Inkrafttreten der Arzneimittelgesetzesnovelle von 1978. Deshalb gelten Verjährungsfristen des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Und damit lief die Verjährung 2006 ab.

Az. 1 O 60/11

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

© Matt LaVigne | iStock

Neue in-vitro-Daten

DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

© Irina Esau | Getty Images/iStockphoto

Fokus: Integrität der Haut

Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

© Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz

Pilzinfektion Kopfhaut

Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: OS von Patientinnen mit Endometriumkarzinom und Mismatch-Reparatur-Profizienz bzw. Mikrosatellitenstabilität

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Primär fortgeschrittenes/rezidivierendes Endometriumkarzinom

Nachhaltiger Überlebensvorteil durch Immuntherapie plus Carboplatin-Paclitaxel

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Sprechende Medizin

4 Tipps: So können Sie den Placebo-Effekt für die Therapie nutzen

Lesetipps
Ein Läufer, der sein Knie mit blauem Tape versorgt hat.

© baranq - stock.adobe.com

Muskuloskelettale Erkrankungen

Was bringt Kinesiotaping?