Lücke bei SIM-Karten

E-Card soll nicht betroffen sein

Veröffentlicht:

AMSTERDAM.Die Medienberichte zu möglichen Sicherheitslücken bei der Produktion von SIM-Karten, haben auch Teile der Ärzteschaft verunsichert.

Denn der betroffene SIM-Karten-Spezialist gemalto gehört zu den Auftragnehmern bei der Herstellung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK).

Doch während der Telematik-Vorsitzende der BÄK, Dr. Franz-Joseph Bartmann, am Dienstag noch forderte, dass Sicherheitslücken für die eGK ausgeschlossen werden müssten, gab gemalto mittlerweile Entwarnung.

Eine Untersuchung habe gezeigt, dass lediglich in das Büro-Netz des Unternehmens eingebrochen worden sei. Die SIM-Infrastruktur und vor allem die abgetrennten Bereiche, in denen Bankkarten und auch die eGK verarbeitet werden, seien nicht betroffen gewesen. (reh)

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