Direkt zum Inhaltsbereich

EU plant längeren Mutterschutz

BRÜSSEL (dpa/reh). Die EU plant, den Mutterschaftsurlaub von 14 auf 18 Wochen zu erhöhen. Ein entsprechendes Maßnahmenpaket stellte die EU-Kommission am Freitag in Brüssel vor.

Veröffentlicht:

Der Mutterschaftsurlaub soll nicht nur länger, sondern auch besser werden. So sollen Frauen flexibler darüber entscheiden können, wann sie den nicht obligatorischen Teil des Mutterschaftsurlaubs in Anspruch nehmen. Und sie sollen 100 Prozent ihres Arbeitsentgeltes erhalten.

Allerdings soll den Mitgliedsstaaten die Möglichkeit eingeräumt werden, eine Obergrenze in Höhe des Krankengelds festzusetzen. Das Bundesfamilienministerium lehnt die Verlängerung ab, da sie das finanzielle Risiko für Arbeitgeber erhöhe. Das bedeute höhere Lohnnebenkosten und damit ein Hindernis für Arbeitsplätze.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Erfahrungen eines Hausarztes

40 Prozent Home-Office für Ärzte: Wie das funktionieren kann

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Von ungefährlich bis akut lebensbedrohlich

Leitsymptom Dyspnoe: So geht’s rasch zur richtigen Diagnose

Primäre und sekundäre Formen

Immundefekte erkennen: So klappt’s in der Praxis

Lesetipps
Seltene Erkrankungen haben ihren Namen nicht umsonst. Zählt man sie jedoch alle zusammen, so sind es etwa 8.000 Erkrankungen mit rund 4 Millionen Betroffenen in Deutschland.

© Orawan / stock.adobe.com

Oft langer Weg bis zur Diagnose

Wie Sie Patienten mit seltenen Erkrankungen früher erkennen

Eine Frau sitzt im bett und hustet.

© Sonja Monstein / stock.adobe.com

Fehlerhaftes Immunsystem

So unterscheiden sich primäre und sekundäre Immundefekte