Ehemalige AOK-Chefin bestreitet Vorwürfe

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HANNOVER (cben). Die ehemalige AOK-Vorstandsvorsitzende in Niedersachsen, Christine Lüer, steht vor dem Landgericht Hildesheim. Die Anklage: Untreue.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, ab 2003 mindestens 60 000 Euro an Bonuszahlungen zu Unrecht kassiert zu haben. Außerdem soll ihr Dienstwagen zu teuer gewesen sein. Beim Bau ihres Hauses soll sie zudem Rabatte von einer Firma genutzt haben, die auch mit der AOK geschäftlich verbunden ist.

Lüer bestreitet die Vorwürfe. Verschiedene Angaben machten die beiden damaligen Verwaltungsräte, Gerrit Wolter und Hans-Jürgen Steinau, am ersten Verhandlungstag darüber, ob und in welche Höhe sie den Bonuszahlungen zugestimmt haben. Umstritten ist zudem, ob Lüer bei der Entscheidung anwesend war oder nicht.

2004 war das Verfahren ins Rollen gekommen, nachdem das Niedersächsische Sozialministerium bei einer Routinekontrolle 2004 Ungereimtheiten entdeckt. 2005 wurde Lüer fristlos entlassen.

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