Direkt zum Inhaltsbereich

Tierschutz

Ehrenamtliche Experten gesucht

Das Bundesinstitut für Risikobewertung sucht Helfer. Bewerben können sich auch Mediziner.

Veröffentlicht:

BERLIN. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sucht Experten zur Unterstützung seines "Nationalen Ausschuss Tierschutzgesetz". Die Tätigkeit erfolgt ehrenamtlich, Reisekosten werden erstattet. Der Nationale Ausschuss Tierschutzgesetz wurde im Zuge der Umsetzung der EU-Richtlinie 2010/63/EU ("Tierversuchsrichtlinie") in nationales Recht als Beratungsgremium eingeführt.

Er hat die Aufgabe, "mit wissenschaftlich begründeten und unabhängigen Empfehlungen und Gutachten" für eine "bundesweit einheitliche Auslegung und Anwendung des Tierversuchsrechts" zu sorgen, wie es auf der Website des BfR heißt. Unter anderem berate der Ausschuss die Genehmigungsbehörden der Länder für Tierversuche sowie die Tierschutzausschüsse wissenschaftlicher Einrichtungen.

Bewerben können sich für den Expertenpool Wissenschaftler aus den Fachbereichen Naturwissenschaft, Rechtswissenschaft, Tier- und Humanmedizin sowie Ethik, heißt es weiter.

Wesentliches Kriterium: Fachliche Expertise

Darüber hinaus sei auch die Expertise von Tierhausleitern sowie staatlich geprüften Tierpflegern in leitender Position gefragt. Eine ausführliche Übersicht der Auswahlkriterien ist auf der BfR-Website hinterlegt. Ein wie es wörtlich heißt "wesentliches Kriterium" für die Aufnahme in den Expertenpool sei die "nachgewiesene fachliche Expertise auf dem jeweiligen Fachgebiet".

Für jede der angesprochenen Berufsgruppen hat das BfR ein eigenes Bewerbungsformular entworfen, ebenfalls online zu finden. Zudem ist der Bewerbung ein Lebenslauf und eine Publikationsliste beizufügen.

Die Bewerbung soll elektronisch erfolgen (expertenpool-nationaler-ausschuss@bfr.bund.de), die Frist endet am 30. April dieses Jahres. (cw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen

„Schmerzen sollten früh ganzheitlich betrachtet werden“

Kooperation | In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Das könnte Sie auch interessieren
Glasglobus und Stethoskop, eingebettet in grünes Laub, als Symbol für Umweltgesundheit und ökologisch-medizinisches Bewusstsein

© AspctStyle / Generiert mit KI / stock.adobe.com

Klimawandel und Gesundheitswesen

Klimaschutz und Gesundheit: Herausforderungen und Lösungen

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein MRT verbraucht viel Energie, auch die Datenspeicherung ist energieintensiv.

© Marijan Murat / dpa / picture alliance

Klimawandel und Gesundheitswesen

Forderungen nach Verhaltensänderungen und Verhältnisprävention

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

© Frankfurter Forum für gesellschafts- und gesundheitspolitische Grundsatzfragen e. V.

Das Frankfurter Forum stellt sich vor

Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Update der S3-Leitlinie

Neue Empfehlung in der Sepsis-Therapie

Lesetipps
Apixaban, ein orales Antikoagulans zur Behandlung und Vorbeugung von Blutgerinnseln sowie zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern.

© Soni's / stock.adobe.com

Vergleich bei dreimonatiger Therapie-Zeit

Apixaban vs. Rivaroxaban: Welches DOAK hat das geringere Blutungsrisiko?