Finanzen/Steuern

Fonds - die zeitsparende Alternative

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Bei Investments in Aktien, Anleihen und Geldmarktprodukte müssen Anleger ihre Entscheidungen nicht unbedingt selbst treffen. Sie können ihr Kapital auch Fonds anvertrauen, die auf das jeweilige Investmentsegment spezialisiert sind. "Gerade für Anleger, die wenig Zeit haben, bietet sich eine Fondslösung an", sagt Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank.

Fonds werden mit unterschiedlichen Schwerpunkten aufgelegt. Internationale Aktienfonds investieren in Papiere der weltweit größten börsengelisteten Unternehmen. Darüber hinaus gibt es Fonds, die nur Papiere von Gesellschaften aus einzelnen Währungszonen oder von Unternehmen aus einzelnen Branchen erwerben. "Diese Regional- und Branchenfonds bieten aber keine Diversifikation für das gesamte Aktienportfolio", sagt Hellmeyer.

Deshalb sollten Anleger in diesem Fall ihr Kapital über mehrere Fonds streuen, die in unterschiedliche Branchen und Weltregionen investieren. Internationale Rentenfonds legen das Geld ihrer Anleger in Anleihen von Unternehmen und Staaten aus der gesamten Welt an. Regionale Fonds hingegen erwerben nur Papiere aus einzelnen Währungszonen.

Fonds erheben in der Regel einen Ausgabeaufschlag von einmalig bis zu fünf Prozent und eine Managementgebühr von bis zu zwei Prozent pro Jahr. Den Ausgabeaufschlag können sich Anleger sparen, wenn sie Anteile über einen Discountbroker erwerben. Um die Gebühren niedrig zu halten, bieten sich börsennotierte Fonds (Exchange Traded Funds - ETF) an, die lediglich Aktienindizes exakt nachbilden.(hai)

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