Konzernumbau

Fresenius trennt sich von Kinderwunschklinik-Betreiber

Der Gesundheitskonzern Fresenius verkauft die auf Kinderwunschkliniken spezialisierte Eugin-Gruppe an ein Finanz-Konsortium. Das angeschlagene Unternehmen befindet sich seit längerem im Umbau.

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Bad Homburg. Der Gesundheitskonzern Fresenius trennt sich bei seinem Umbau von weiteren Geschäften. Das Dax-Unternehmen verkauft die auf Kinderwunschkliniken spezialisierte Eugin-Gruppe an ein Konsortium rund um den Finanzinvestor KKR.

Bis zu 500 Millionen Euro inklusive Meilensteinzahlungen will Fresenius damit einnehmen, wie der Konzern am Mittwoch in Bad Homburg mitteilte. Von dem Verkauf sei ausschließlich die Eugin-Gruppe betroffen. Andere Fruchtbarkeitsbehandlungen in Krankenhäusern und ambulanten Zentren der Fresenius-Klinik-Kette Helios blieben im Konzern, hieß es.

Nach Fresenius-Angaben setzte die Eugin-Gruppe 2022 rund 227 Millionen Euro um. Der Deal soll vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen im ersten Quartal 2024 abgeschlossen werden.

Der angeschlagene Fresenius-Konzern befindet sich seit längerem im Umbau. Vorstandschef Michael Sen treibt den Verkauf von Randgeschäften voran, um die hohe Verschuldung zu senken und Fresenius fokussierter aufzustellen. Erst jüngst verkündete Fresenius den Ausstieg aus dem peruanischen Krankenhausmarkt. Sen will sich auf die Klinikkette Helios und die Arznei-Sparte Kabi konzentrieren. Die Dialysetochter Fresenius Medical Care und den Klinik-Dienstleister Vamed sieht er nur noch als Finanzbeteiligungen. (dpa)

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