Unternehmen

Für Hartmann bleibt die Lage herausfordernd

Der Medizinproduktehersteller Hartmann steht unter Modernisierungsdruck. Die Corona-Krise könnte die Verkäufe beflügeln. Spekuliert wird darauf aber nicht.

Veröffentlicht:

Heidenheim. Der börsennotierte Medizinproduktehersteller Paul Hartmann AG hatte 2019 mit schwierigen Marktbedingungen und regulatorischen Herausforderungen zu kämpfen. Preisdruck insbesondere bei Inkontinenzhilfen und Desinfektionsmitteln, aber auch Kosten für Anpassungen an das neue EU-Zulassungsrecht für Medizinprodukte (MDR) hätten den Betriebsgewinn belastet, heißt es. Hinzu kamen Wertminderungen im Zusammenhang mit veräußerten oder aufgegebenen Geschäftsteilen. Trotz Gewinnrückgangs sollen – wie im Vorjahr – 7,00 Euro Dividende je Aktie ausgeschüttet werden.

Der Konzernumsatz nahm um drei Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro zu. Als Wachstumstreiber erwies sich den Angaben zufolge die Sparte „Wundmanagement“, die dank starker Nachfrage vor allem nach, wie es heißt, „modernen Wundbehandlungskonzepten und superabsorbierenden Wundauflagen“ um sechs Prozent auf 503,3 Millionen Euro zulegen konnte. Der Betriebsgewinn (EBIT) verringerte sich im Konzern um 15 Prozent auf 104,4 Millionen Euro. Nach Steuern fiel der Gewinn mit rund 63 Millionen Euro 25 Prozent niedriger aus als im Vorjahr.

2020 strebt die Gruppe erneut ein „moderates organisches Umsatzwachstum“ an. Ein 2019 eingeleitetes Innovations- und Restrukturierungsprogramm wird erneut Ertrag kosten. CEO Britta Fünfstück.: „Vor uns liegt eine Zeit besonderer Anstrengungen“. (cw)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Vermögensanlage in geopolitisch herausfordernden Zeiten

Investmentstratege: Geldanleger mit starken Nerven können in der Krise Chancen nutzen

Kooperation | In Kooperation mit: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Sprechende Medizin

4 Tipps: So können Sie den Placebo-Effekt für die Therapie nutzen

Psychologische Interventionen

Sprechende Medizin: 10 Schritte bei chronischen Schmerzen

Lesetipps
Ein Läufer, der sein Knie mit blauem Tape versorgt hat.

© baranq - stock.adobe.com

Muskuloskelettale Erkrankungen

Was bringt Kinesiotaping?