Direkt zum Inhaltsbereich

Geht der Verkauf von ratiopharm in die Endrunde?

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG (reh). Der Verkauf des Generikaherstellers ratiopharm scheint voranzuschreiten. Einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge zeichnet sich ein Bieterwettbewerb zwischen dem israelischen Arzneimittelhersteller Teva und dem US-Pharmakonzern Pfizer ab. Zwar ist nach dem Pressebericht noch ein dritter Bieter im Rennen, der schwedische Finanzinvestor EQT. Doch diesem würden Beobachter nur geringe Chancen einräumen, da er nicht wie die Konkurrenten aus der Pharmabranche komme.

Markus Braun, Head of Corporate Communication bei ratiopharm, wollte die Gerüchte um den neuen Bieterwettbewerb im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" nicht kommentieren. Stimmt der Pressebericht allerdings, so geben Teva und Pfizer noch Anfang Februar ihre Angebote ab.

Der Verkauf, den Gläubigerbanken gefordert hatten, nachdem Merckles Unternehmensgruppe durch die Finanzkrise und nach Verlusten bei Spekulationen mit VW-Aktien ins Wanken geraten war (wir berichteten), könnte dann wie geplant im ersten Quartal dieses Jahres über die Bühne gehen. Dabei rechneten Fachleute, die mit den Vorgängen betraut seien, mit einem Verkaufspreis von 2,8 bis drei Milliarden Euro, heißt es. Eine Summe, die größtenteils in die Entschuldung der Ulmer Merckle-Gruppe, fließen dürfte.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Praxiswissen Geldanlage

Das Comeback der Anleihen

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Logo vom ÄrzteTag extra der Ärzte Zeitung mit dem Porträt des Podcast-Gesprächspartners Reinhard Pfingsten von der apoBank

© apoBank

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Wie können Ärztinnen und Ärzte das neue Altersvorsorgedepot für den Ruhestand nutzen, Herr Pfingsten?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deutscher Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Komplexe Gemengelage

COVID-Prophylaxe 2.0: Das gilt bei der Abrechnung

Robert Koch-Institut

Erster Nachweis von Sindbis-Fieber in Deutschland

Lesetipps