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Geldanlage: BaFin rügt Qualität der Beraterprotokolle

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BERLIN (ava). Die Finanzaufsicht BaFin ist mit den Beratungsprotokollen in der Finanzbranche nicht zufrieden. Nach einer Überprüfung von 1100 Protokollen, die 190 Institute von Gesprächen mit Privatkunden erstellt haben, sieht die BaFin "Verbesserungsbedarf".

"Wir kritisierten vor allem, dass die vom Kunden geäußerten wesentlichen Anliegen nicht immer in der vom Gesetzgeber vorgesehenen Weise dokumentiert werden," erläutert BAFin-Exekutivdirektor Karl-Burkhard Caspari.

52 der von den Anlageberatern verwendeten Protokollvordrucke zur Dokumentation der Gespräche seien unvollständig gewesen. Zudem rügt die BaFin, dass die Vordrucke nur vorformulierte Antwortmöglichkeiten vorsahen. Es habe keine Möglichkeit gegeben, Informationen über die persönliche Situation der Kunden und ihre individuellen Anliegen zu ergänzen. Nicht einverstanden ist die BaFin auch mit der Praxis der Kreditinstitute, von Kunden zu verlangen, das Protokoll zu unterschreiben. Das sehe das Gesetz nicht vor.

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