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Auch in NRW

Gesundheitskarte für Flüchtlinge kommt

Medienberichten zufolge erhalten Asylbewerber künftig auch in Nordrhein-Westfalen die Gesundheitskarte. Kassen und kommunale Spitzenverbände hätten sich darauf geeinigt. NRW folgt damit dem Beispiel von Hamburg und Bremen.

Veröffentlicht:

DÜSSELDORF. Asylbewerber können in Nordrhein-Westfalen einem Zeitungsbericht zufolge künftig mit einer Gesundheitskarte direkt zum Arzt gehen.

Sie müssten dann nicht länger jede Behandlung einzeln beantragen. Nach Informationen der in Bielefeld erscheinenden "Neuen Westfälischen" (Freitag) haben die NRW-Krankenkassen und die kommunalen Spitzenverbände eine entsprechende Vereinbarung getroffen. In Hamburg und Bremen ist das bereits möglich.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Düsseldorf wollte sich dazu am Donnerstagabend nicht äußern und sagte lediglich, es gebe noch keine unterzeichneten Verträge.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hatte sich bereits Mitte Juni für eine solche Lösung stark gemacht. "Wir unterstützen diese Idee", sagte Kraft damals der Deutschen Presse-Agentur. (dpa)

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Kommentare
Karl-Georg Vaith 03.09.201516:09 Uhr

Eine kopflose Idee !

Mit diesem Feigenblatt werden wohl die Krankenkassenbeiträge bald erhöht.

Nun der Wähler hat die Möglichkeit der Politiker erkannt, alles auf den Beitragszahler der Krankenkassen abzuwälzen.

Das ist eine Angelegenheit der Bundesregierung und der Länder, hier eine optimale Entscheidung zu treffen.


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