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Marktforschung

Große Mehrheit der Deutschen offen für KI in Gesundheitsversorgung

Die Unzufriedenheit mit dem Gesundheitssystem wächst. Das zeigt eine repräsentative Umfrage. Kann Künstliche Intelligenz helfen?

Veröffentlicht:
Ein Mann sitzt am Laptop und hält ein Smartphone mit in der Hand.

45 Prozent der Deutschen nutzen laut einem neuen Report bereits KünstIiche Intelligenz für Gesundheitsfragen.

© Monika Skolimowska/dpa

Bad Vilbel. Die Unzufriedenheit der Deutschen mit dem Gesundheitssystem wächst weiter. Hoffnung setzen die Menschen auf Künstliche Intelligenz (KI), wie eine Umfrage des Pharma-Herstellers Stada aus dem hessischen Bad Vilbel ergab.

2020 waren noch 80 Prozent der Deutschen mit dem Gesundheitssystem zufrieden, 2025 waren es nur noch 68 Prozent – 2026 sank der Wert auf 63 Prozent. Die größten Klagen: zu wenig Personal und zu lange Wartezeiten.

45 Prozent der Befragten nutzen demnach bereits KI für Gesundheitsfragen. Wofür genau? 26 Prozent wollen mit KI eine Diagnose besser verstehen, 17 Prozent bereiten sich mit KI auf einen Arztbesuch vor und 13 Prozent holen sich über KI eine Zweitmeinung nach dem Arztbesuch ein.

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Wofür nutzen Menschen KI in Gesundheitsfragen?

81 Prozent der Deutschen sind der Umfrage zufolge offen dafür, dass KI künftig eine Rolle in ihrer Gesundheitsversorgung spielt – nur 19 Prozent lehnen jeden KI-Einsatz ab. Angst um die eigenen Daten haben nicht alle: 41 Prozent der Befragten in Deutschland sagten, sie würden all ihre Gesundheitsdaten für KI verfügbar machen, um damit Diagnosen und Therapien zu verbessern.

45 Prozent der Befragten sagten aber auch, dass sie sich sorgen, dass ihre Gesundheitsdaten missbräuchlich und ohne ihr Wissen genutzt werden können.

Für den Stada Health Report 2026 befragte das Marktforschungsinstitut Human8 im Februar und März 2026 insgesamt 19.514 Menschen im Alter von 18 bis 99 Jahren in 20 Ländern, darunter 2.001 Menschen in Deutschland – repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Region. (dpa)

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