Gute Noten für Blutdruck-Check via iPhone

NEU-ISENBURG (reh). Smartphones - allen voran das iPhone - haben längst den Medizinmarkt erobert. Doch was können die Geräte gerade im Bereich der Telemedizin tatsächlich leisten? Die Stiftung Warentest hat sich der Frage angenommen.

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Die Stiftung hat Testpersonen prüfen lassen, ob das Blutdruck- und Blutzuckermessen mit iPhone, iPad oder iPod qualitativ mit der Messung durch herkömmliche Geräte mithalten kann.

Das Ergebnis des nun veröffentlichten Tests: Von den drei zum Zeitpunkt des Tests auf dem Markt gewesen Geräten würden zwei - nämlich das Messgerät von Medisana und jenes von Withings - ähnlich genaue Messwerte wie das Kontrollgerät liefern.

Das iBG von Sanofi-Aventis messe sogar genauso gut wie das Kontrollgerät, berichtet die Stiftung Warentest auf ihrer Website www.test.de. Die mittlerweile ebenfalls erhältlichen Geräte der Telekom seien für den Test zu spät auf den Markt gekommen und hätten daher nicht bewertet werden können.

Die neuen Zusatzgeräte, die iPhone und Co. zum Medizingerät umwandeln, funktionieren ähnlich wie herkömmliche Messgeräte: Den Blutdruck ermitteln Nutzer laut Stiftung Warentest etwa mit einer Manschette am Arm.

Die Messwerte würden dann an iPhone und Co. übermittelt und dort weiterverarbeitet oder von dort -etwa an eine Praxis - versendet.

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