Guter Start für Kartenleserpauschale in Brandenburg

POTSDAM (ami). Die Anlauffinanzierung für die Geräte zum Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte in Brandenburg läuft. Bereits 1300 Ärzte haben bei ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) die Förderung beantragt.

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Sie können wie auch in den anderen KV-Regionen bis zu 355 Euro für die Anschaffung und zusätzlich 215 Euro für die Installation der Kartenterminals erhalten (wir berichten).

Das hat die KV noch einmal in der Finanzierungsvereinbarung mit den Verbänden der Krankenkassen in Brandenburg, auf die sich KV und Kassen Ende Mai geeinigt haben, festgeschrieben.

Ärzte müssen die Pauschalen bis spätestens Ende September bei ihrer KV beantragen. Für stationäre Kartenterminals erhalten sie 355 Euro, für Mobilgeräte 280 Euro. Anspruch auf die Pauschale für Mobilgeräte haben nur Ärzte, die am Bereitschaftsdienst teilnehmen, Haus- und Heimbesuche machen oder in Fremdpraxen tätig sind.

In Einrichtungen mit angestellten Ärzten erhalten je drei Ärzte die Refinanzierungspauschale. Pro Praxisstandort werden maximal drei Kartenterminals gefördert.

In Brandenburg werden auch die elektronischen Arztausweise bereits ausgegeben. Dafür ist jedoch die Ärztekammer zuständig.

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