Direkt zum Inhaltsbereich

Bayern

Hausärzte sollen Millionen zurückzahlen

Die Gerichte in Bayern sind weiter mit dem Ausstieg des Bayrischen Hausärzteverbandes aus der HZV befasst. Auf einstweiliger Anordnung des Sozialgerichts München sollen Ärzte des Verbands 6,4 Millionen Euro aus fehlerhaften Abrechnungen erstatten.

Veröffentlicht:

MÜNCHEN. Der Hausarztvertrag, den die AOK Bayern nach dem gescheiterten Systemausstieg des Bayerischen Hausärzteverbandes (BHÄV) im Dezember 2010 gekündigt hatte, beschäftigt noch immer die Gerichte.

Jetzt hat das Sozialgericht München den BHÄV mit einer einstweiligen Anordnung verpflichtet, Forderungen, die die AOK aus diesem Vertrag an Hausärzte hat, von diesen zurückzufordern.

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Doppel- und Fehlabrechnungen in Höhe von rund 6,4 Millionen Euro.

Nach dem alten Hausarztvertrag sei der BHÄV verpflichtet, die Gelder aus fehlerhaften Abrechnungen bei seinen Mitgliedern zeitnah einzufordern, erläuterte die AOK Bayern. Das habe das Sozialgericht mit seiner einstweiligen Anordnung jetzt bestätigt. (sto)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Elternzeit, Krankheitsvertretung und Co.

Befristete Arbeitsverträge: Welche Fehler Sie vermeiden sollten

Apps auf Rezept im Visier

Schutz vor Regress bei der DiGA-Verordnung

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München

Gesundheitspolitik

HPV-Impfung verhindert Krebs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vision Zero e.V.
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte

Übergriffiges Verhalten im Gesundheitswesen

Medizinstudentin zu sexueller Belästigung: „Ich möchte beim Ärztetag nicht mit ,Hase‘ angesprochen werden“

Lesetipps
Patient vor der CT-Untersuchung der Lunge.

© jovannig / stock.adobe.com

Telemedizin für Prävention

Lungenkrebs-Screening: Das Münsterland zeigt, wie es funktionieren kann

Frau sitzt nachts auf ihrem Bett und schaut ins Licht ihrer Nachttischlampe.

© stokkete / stock.adobe.com

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren