Offenbach

Hessen springt Klinikum finanziell bei

Veröffentlicht:

OFFENBACH. Um die gesundheitliche Versorgung trotz des geplanten Verkaufs des Klinikums Offenbach zu sichern, bekommt die Stadt Hilfe vom Land.

Wie es in einer Mitteilung des Landes Hessen heißt, wurde vereinbart, dass die Stadt dem Klinikum 90 Millionen Euro zuweist, um die Zahlungsfähigkeit der Klinik sicherzustellen.

Hessen will zudem weitere 40 Millionen Euro zur Verfügung stellen - dieser Finanzspritze müssen allerdings noch das Wiesbadener Finanzministerium und das Ministerium des Inneren zustimmen.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, wird die Stadt einen externen Bevollmächtigten benennen, der sich um das Verkaufsverfahren kümmern soll.

Nach Angaben des Offenbacher Bürgermeisters und Klinikdezernenten Peter Schneider, sollen die Bewerber im Verkaufsverfahren auch an der Sicherung der Arbeitnehmerrechte gemessen werden.

Mit seinen 2300 Mitarbeitern, darunter 300 Ärzte und 900 Mitarbeiter im Pflegedienst, ist das Klinikum der größte Arbeitgeber der Stadt. Der Umsatzerlös liegt 2012 bei etwa 163,5 Millionen Euro. (ine)

Mehr zum Thema

Gemälde, Skulpturen, Siebdrucke

Die Kunst der Praxis

Kommentar zu den imland-Kliniken

Gute Aussichten

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Mit ab Sperrzäunen, Räumpanzern und Wasser werfen wird das Reichstagsgebäude zu Beginn der Orientierungsdebatte zu einer Corona-Impfpflicht im Bundestag gesichert.

© Kay Nietfeld/dpa

Debatte über Impfpflicht

Bundestag sucht nach gangbarem Weg aus der Corona-Pandemie