Hochschulen: Einnahmen durch Kliniken steigen

WIESBADEN (dpa). Hochschulen in Deutschland nehmen immer mehr Geld über Krankenbehandlungen an Unikliniken ein.

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Auch Drittmittel tragen zunehmend zur Finanzierung bei. Die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen, darunter fällt vor allem Geld für Krankenbehandlungen, stiegen 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro.

Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Zudem warben die Unis Drittmittel in Höhe von 5,9 Milliarden Euro ein - ein Plus von 10,5 Prozent. Wichtigste Drittmittelgeber waren die Deutsche Forschungsgemeinschaft (2,0 Milliarden Euro), der Bund (1,3 Milliarden Euro) sowie die Wirtschaft (1,2 Milliarden Euro).

Die Einnahmen aus Studien-, Semester- und Prüfungsgebühren nahmen um 4,9 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro zu.Die Ausgaben für die Unis insgesamt stiegen 2010 um sechs Prozent auf 41,2 Milliarden Euro. Im Jahr 2009 waren es 38,9 Milliarden Euro.

Mehr als die Hälfte davon waren Personalkosten (23,0 Milliarden Euro). Geld wurde aber auch für größere Studienkapazitäten, für die Neugründung von Hochschulen, die Ausweitung der Drittmittelforschung oder für Umstrukturierungen bei der Hochschulmedizin ausgegeben.

Unterschiede gab es zwischen den Bundesländern: In Mecklenburg- Vorpommern nahmen 2010 die Ausgaben - unter anderem wegen Baumaßnahmen - um 11,0 Prozent zu.

In Hamburg hingegen gingen sie um 9,2 Prozent zurück, weil 2009 außerordentlich viel Geld für Investitionen in das Universitätsklinikum geflossen war.

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