Direkt zum Inhaltsbereich

Honorarvolumen ist PKV ein Dorn im Auge

KÖLN (iss). Allen Klagen der privaten Krankenversicherer (PKV) zum Trotz sind die Ausgaben für die ambulante Arztbehandlung der Branche im vergangenen Jahr unterdurchschnittlich gestiegen. Das geht aus dem Rechenschaftsbericht 2009 des PKV-Verbands hervor.

Veröffentlicht:

Bestandsbereinigt nahmen die Ausgaben für die ambulante Arztbehandlung 2009 um 1,8 Prozent zu, während die Gesamtausgaben der PKV für Krankheitskosten ohne Tagegelder um 3,2 Prozent zulegten. Da es sich nur um vorläufige Zahlen handelt, ist es nach Angaben des Verbands für eine Interpretation aber zu früh. Größere statistische Schwankungen seien nicht ausgeschlossen.

Unabhängig von den aktuellen Zahlen drängt die PKV-Spitze auf die Weiterentwicklung der Gebührenordnung für Ärzte. Dabei sei es von höchster Bedeutung, die Ausgabendynamik im Bereich der ärztlichen Leistungen zu begrenzen, heißt es im Bericht. "Notwendig sind eine Absenkung des Honorarvolumens und eine Struktur, die eine nicht medizinisch begründbare Ausweitung der Leistungsmenge nicht zulässt." Die Arzthonorare seien der mit Abstand größte Kostenblock in der PKV.

Die 46 Mitgliedsunternehmen des PKV-Verbands kamen im vergangenen Jahr auf Versicherungsleistungen in Höhe von 21,1 Milliarden Euro, das war eine Steigerung um 4,7 Prozent. Die Zahl umfasst sowohl Leistungsauszahlungen als auch Schadenregulierungskosten.

Die Beitragseinnahmen legten um 3,8 Prozent auf 31,5 Milliarden Euro zu. Davon stammten 22,6 Milliarden Euro aus der Vollversicherung. Die Zahl der Vollversicherten stieg um 2,0 Prozent auf 8,8 Millionen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Arzt entwickelt MFA-Börse

So finden Praxisinhaber die MFA, die zu ihnen passt

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ältere Frau versucht, sich mit einem Fan abzukühlen.

© solidcolours/Getty Images/iStock

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten