Überlastung der Krankenhäuser

In NRW werden die Einzelfallprüfungen ausgesetzt

Die medizinischen Dienste in NRW werden bis Ende Januar 2023 auf Einzelfallprüfungen in den Kliniken verzichten. Das haben sie mit Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann vereinbart.

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Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalen wird es bis Ende Januar 2023 keine Einzelfallprüfungen in den Krankenhäusern geben. Darauf hat sich Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mit den medizinischen Diensten Nordrhein und Westfalen-Lippe verständigt.

Die Prüfungen der medizinischen Dienste stellten in der aktuell schwierigen Situation in den Krankenhäusern eine zusätzliche, vor allem bürokratische Belastung dar, teilte Laumann mit. Das hätten Gespräche mit Akteuren des nordrhein-westfälischen Gesundheitswesens deutlich gemacht.

Wichtiges Signal an die Beschäftigten in den Kliniken

„Ich habe mich bei Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach dafür stark gemacht, das Gespräch mit den Spitzenverbänden der Kassen zu suchen und die Überprüfungen bis Ende Januar zunächst auszusetzen“, berichtete er. „Diese Bitte hat der Bundesgesundheitsminister dann auch umgehend aufgegriffen.“

Auf NRW-Ebene habe er sich mit den Vorständen der medizinischen Dienste darauf verständigen können, dass dies im Land auch umgesetzt wird. „Das ist ein wichtiges Signal an die Beschäftigten in den Krankenhäusern, die durch die Aussetzung der Überprüfungen nun ein Stück weit entlastet werden“, betonte Laumann. (iss)

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