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Prävention

Intelligenter BH hilft bei Brustkrebs-Früherkennung

In Asien könnte es bald eine neue Option zur Brustkrebsfrüherkennung geben: Frauen sollen über einen mit Sensoren ausgestatteten BH und eine App ihre Brustgesundheit überwachen können.

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HEFEI/HONGKONG. Das nach eigenen Angaben größte börsennotierte Unternehmen für Künstliche Intelligenz (KI) iFlytek aus Hefei in der chinesischen Provinz Anhui will eine neue Option zur Brustkrebsfrüherkennung ermöglichen.

Dazu übernehme es eine Investitionsrunde für Cyrcadia Asia, einen Anbieter aus Hongkong, der einen intelligenten tragbaren BH-Einsatz für die Brustkrebsfrüherkennung entwickelt. Ende dieses Jahres sei die Markteinführung in Hongkong und anderen asiatischen Ländern geplant.

Bei dem Gerät handle es sich um einen revolutionären Sensorstreifen, der unter einem Damen-BH getragen wird. Mit zwei Stunden monatlicher Tragezeit ermögliche er es Frauen, ihre Brustgesundheit über eine App auf ihrem Mobiltelefon zu überwachen.

Die Technologie nutze cloudbasierte KI zur Überwachung zirkadianer Stoffwechselveränderungen, die nachweislich mit dem Beginn der Krebserkrankung korrelieren.

Die Technologie biete vor allem aufgrund der in vielen Ländern geringen Teilnahme an Mamma-Screenings Vorteile für die asiatische Region, in der die Krebsinzidenzrate steige und die Mehrheit der weiblichen Bevölkerung über dichtes Brustgewebe verfüge, für die herkömmliche Bildgebungsverfahren weniger genau seien.

Mit seinem KI-gesteuerten Roboter "Xiaoyi" ("kleiner Doktor") hatte iFlytek 2017 für Aufsehen gesorgt, als dieser die nationale medizinische Prüfung, die Qualifikationsprüfung für Ärzte in China, mit 456 Punkten und 96 Punkten über der Bestehenspunktzahl erfolgreich absolvierte.

iFlytek setze seine Technologie in über 50 Kliniken in Anhui ein, um Ärzte bei der Diagnose und Behandlung sowie bei der Interpretation medizinischer Bilder inklusive Brustbildgebung zu unterstützen. (maw)

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