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Jenoptik enttäuscht ein wenig

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Richtig zufrieden reagierten die Anleger nicht auf die ersten Zahlen des Technologiekonzerns Jenoptik. Zwar haben die Thüringer ihren Umsatz 2012 um knapp acht Prozent auf rund 585 Millionen Euro erhöht und den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf mehr als 54 Millionen Euro gesteigert.

Der Ausblick auf 2013 fiel jedoch sehr verhalten aus. So erwartet CEO Michael Mertin höchstens fünf Prozent mehr Umsatz. Das EBIT soll mit 50 bis 55 Millionen Euro bestenfalls stagnieren, abhängig davon, wie die Halbleiterproduzenten im zweiten Halbjahr bestellen.

Darüber hinaus dürften der Ausbau des Vertriebs, Produktinnovationen und die Zusammenlegung der Standorte in den USA und Deutschland den Konzern noch ein paar Millionen kosten.

Mittelfristig will Jenoptik von diesen Projekten natürlich profitieren, und so zeichnen die Thüringer ab 2014 wieder ein Wachstumsszenario. Schließlich soll der Umsatz bis 2017 auf rund 800 Millionen Euro steigen.

Und auch für 2013 ist das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen, so hatte der Konzern auch in den vergangenen beiden Jahren (zu) konservativ geplant. Die Aktie wird jedenfalls weiter zum Kauf empfohlen. Neuinvestoren nutzen die Konsolidierung zum Einstieg.

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