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Medizintechnik

Kasachstan lockt Touristen mit Gesundheit

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ASTANA/ALMATY. Bis zum Jahr 2050 soll Kasachstan nach dem Willen seines Präsidenten Nursultan Nasarbajew zu den 30 am weitesten entwickelten Ländern weltweit gehören. Dafür investiere Kasachstan viel. Bestandteil dieser Vision ist es auch, eines der eurasischen Zentren für Medizintourismus zu werden.

In einem Beitrag des Fernsehsenders Kazakh TV heißt es unter Berufung auf Angaben des Gesundheitsministeriums, dass Kasachstan im vergangenen Jahr einen Zuwachs von Medizintouristen im Vergleich zu 2015 um 28 Prozent verzeichnet hat. 2016 seien insgesamt 5000 Patienten aus dem Ausland für eine medizinische Behandlung nach Kasachstan gekommen. Quellmärkte für den Medizintourismus seien unter anderem die Türkei, Indien, Russland, China, aber auch die USA gewesen.

Wie Vize-Gesundheitsminister Alexey Tsoi vor Kurzem hervorhob, zähle Kasachstan zu 22 Ländern weltweit, in denen linksventrikuläre Herzunterstützungssysteme (LVAD) implantiert würden – eine technisch anspruchsvolle Op.

Deutsche Medizintechnikanbieter versprechen sich viel Potenzial von Kasachstan. So hat zum Beispiel der Branchenverband Spectaris schon mindestens einen Fuß in der Tür zum dortigen Markt. Denn der Verband unterstützt die ehemalige sowjetische Unionsrepublik beim Aufbau eines staatlichen Zentrums zur Fachkräfte-Ausbildung im Gesundheitswesen. Kasachstan erhoffe sich vor allem einen Know-how-Transfer aus den Bereichen Medizin- und Krankenhaustechnik. (maw)

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