Uniklinik Schleswig-Holstein

Keine Einigung bei Tarifverhandlungen im Norden

Zank statt Ergebnisse: Bei den Tarifverhandlungen am Uniklinikum Schleswig-Holstein scheiden sich die Geister von Gewerkschaft und Klinikum.

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Kiel. Die Tarifverhandlungen für rund 7000 nichtwissenschaftliche Mitarbeiter am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) sind vorerst ergebnislos beendet worden. Die Gewerkschaft Verdi und das UKSH erheben gegenseitig Vorwürfe.

Die Gewerkschaft will in den Verhandlungen einen höheren Personalbestand erreichen, damit die Arbeitsbelastung für die Mitarbeiter nicht erhöht wird und die Patientensicherheit gewährleistet bleibt.

Die Forderung von bis zu sechs Vollzeitkräften zusätzlich pro Schicht hält das UKSH für nicht erfüllbar. Schon eine Erhöhung um die Hälfte ergäbe laut UKSH einen Mehrbedarf von insgesamt 2000 Stellen – allein für die Pflege an den UKSH-Standorten in Kiel und Lübeck. „Ein solcher Personalbedarf ist auf dem Arbeitsmarkt nicht erreichbar“, argumentiert das UKSH. Verdi dagegen glaubt, dass sich offene Stellen am UKSH wegen der hohen Arbeitsbelastung nicht besetzen lassen.

Ein weiterer Einigungsversuch am 27. Januar macht aus Verdi-Sicht nur noch Sinn, wenn vorher „verhandlungsfähige Angebote“ vorliegen. (di)

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