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Klinikum Wolgast strukturiert um

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WOLGAST. Das Kreiskrankenhaus Wolgast hat nach massiven wirtschaftlichen Problemen eine Umstrukturierung eingeleitet und befindet sich nach eigener Einschätzung auf Konsolidierungskurs. Gynäkologie, Geburtshilfe und Pädiatrie wurden geschlossen.

Die Klinik in Trägerschaft der Universitätsmedizin Greifswald baut eine Palliativstation mit zwölf Betten und eine geriatrische Tagesklinik auf, erweitert die Notaufnahme und plant den Neubau einer psychiatrischen Tagesklinik. Mit der KV Mecklenburg-Vorpommern werde über die Einrichtung einer Anlaufpraxis gesprochen.

Die Umstrukturierung soll ohne Kündigung gelingen, das Haus beschäftigt 375 Mitarbeiter.

Im vergangenen Jahr wurden in Wolgast 8000 Patienten stationär und 12500 ambulant versorgt. Neben der Bevölkerung werden dort auch viele Urlauber von der Insel Usedom behandelt. (di)

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Kommentare
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Dr. Wilfried Schimanke

Umstrukturierung mit fatalen Folgen

Leider geht der Beitrag mit keinem Wort auf die Folgen der Schließung von Gynäkologie, Geburtshilfe und Pädiatrie ein. Damit wird nicht nur die Grundversorgung der Einwohner der Region sondern auch der zahlreichen Urlauber auf der Insel Usedom gefährdet. In der Region gibt es erhebliche und gut begründete Widerstände gegen diese Umstrukturierung, die vor allem der Universitätsmedizin Greifswald dient. Schlechte Recherche!


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